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AG 925, Sterlingsilber, Punzieren und mehr Informationen über Silber


Silber 925, Sterlingsilber

Der Name Sterlingsilber bezieht sich auf das britische Pfund Sterling, aus dem die früheren Silberpennies, die sogenannten „Sterlinge“ hergestellt wurden. Die Zahl 925 zeigt an, dass diese Legierung zu 925 von 1000 Teilen aus reinem Silber besteht. Die restlichen 75 Teile sind Kupfer, die dem Schmucksilber die nötige Härte geben, da reines Silber für die Verarbeitung zu weich ist.


Punzieren von Silber

Wie jedes Edelmetall, das für die Schmuckverarbeitung verwendet wird, erhält auch Silber einen Stempel mit der Zahl, die den Feingehalt an reinem Silber in der Legierung angibt. Die kleine Zahl wird an einer unauffälligen Stelle des Schmuckstücks angebracht. Diesen Vorgang nennt man Punzierung.

Nickelfreies Silber

Alle unsere Silberartikel sind in 925er-Silber gefertigt, welches immer und garantiert nickel-, cadmium- und bleifrei ist. Dies ist eine Vorgabe der EU, die schon vor über 10 Jahren in Kraft getreten ist und an die sich alle Hersteller halten müssen. Früher hatte das Silber-Lot, mit dem Silber gelötet wurde, Anteile von Nickel, was aber schon lange nicht mehr der Fall ist.

Vergoldetes Silber

Die Vergoldung von Silberschmuck erfolgt in einem galvanischen Tauchbad. Sterlingsilber wird dabei durch Elektrolyse mit einer dünnen Schicht aus Gold überzogen. Die Schichtdicke wird in Mikrometer (1 Mikrometer = 1/1000stel Millimeter) gemessen. Der Überzug kann aus 24 Karat Feingold (999,9 von 1000 Teilen) oder 14 Karat Gold (585 Teile) bestehen.


Oberflächenbehandlung von Silberschmuck

Um Silberschmuck eine besondere Optik zu verleihen, gibt es verschiedene Techniken der Oberflächenbehandlung. Beim Mattieren wird die glänzende Oberfläche des Silbers mittels einer Bürste aufgerauht. Dabei entstehen feine Strukturen, die nach Richtung des Bürstenstrichs verlaufen. Auch beim Satinieren erfolgt ein Aufrauhen, jedoch bleibt der Effekt auf der Silberoberfläche dabei feiner und homogener als beim mattieren. Durch das Diamantieren erhält Silberschmuck eine deutliche rauhe, körnige Struktur, deren optischer Effekt an das Funkeln von Diamanten erinnert.

Rhodiniertes Silber

Silberschmuck läuft mit der Zeit an, da Silber leicht mit Schwefelverbindungen aus der Umgebung reagiert. Wie schnell das passiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Schwefelwasserstoff in der Luft sowie organische Schwefelverbindungen, die beispielsweise Bestandteile des Handschweisses sind, bewirken eine Korrosion des Silbers. Auf der Silberoberfläche bildet sich eine bläulich-schwarze Sulfidschicht. Hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt die Korrosion zusätzlich. Es empfiehlt sich daher, Silberschmuck, der nicht durch Rhodinierung geschützt wurde, nach einer gründlichen Reinigung und sorgfältigem Trocknen, zur Lagerung luftdicht und ohne Sonneneinstrahlung zu verpacken. Um Silber vor dem Anlaufen zu schützen, wird es mit einer Schicht aus Rhodium überzogen. Rhodium ist das teuerste Metall aus der Platingruppe und hat einen hellen, bläulich-kalten Silberton. Es verleiht Schmuckstücken eine sehr harte, glänzende Oberfläche.

Mehr Informationen zum Reinigen von Silber finden Sie hier