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Achat - Bedeutung und Wirkung

 

Achat ist der perfekte Stein für den Herbst, wenn alles etwas langsamer als in den warmen Sommertagen verläuft. Mit einem letzten Aufflammen der Farben verabschiedet sich die Natur in den Winterschlaf. Die Zeit der Besinnung und des Innehaltens beginnt, bei gemütlichen langen Abenden suchen wir verstärkt die Gemeinschaft und die Nähe und Wärme unserer Mitmenschen.

Im Herbst, aber auch zu allen anderen Jahreszeiten unterstützt Achat dabei, einen Blickwinkel einzunehmen, bei dem wir gelassen, aber konzentriert unser Leben betrachten können. Die bewusste Verarbeitung dessen, was wir im Laufe des Jahres und unseres Lebens erfahren haben, wird mit der Hilfe des Steins unterstützt. Geistige Reife und innere Stabilität sind eine gute Ausgangsposition, um sich nicht von äußeren Einflüssen und Eindrücken ablenken zu lassen. Insbesondere der bunt gemusterte Condor-Achat unterstützt uns dabei, das in uns schlummernde kreative Potential zu entdecken und zu nutzen.

Achat kann das genaue Hineinhören in uns selbst und die kritische Innenschau unterstützen. Spannungen und Widersprüche können erkannt und dadurch aufgelöst werden. Der Stein kann bei der Lösung von Problemen durch Konzentration auf das Wesentliche helfen. Geistiges Wachstum und rationales Denken werden unterstütz, so dass wir das Leben und unseren Platz darin in Ruhe betrachten und daraus lernen können. Aus diesen Erkenntnissen über uns selbst wachsen Stärke und Stabilität.

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Seinen Namen hat der Achat im Altertum vom Fluss Achates (heute Drillo, Sizilien) bekommen.

Achat ist gebändert und häufig von grauer oder brauner Farbe – manchmal aber auch weiß, rosa, schwarz oder rot. Häufig finden sich im Achat verschieden farbige Streifen in einem einzigen Stein! Achat bildet sich in vulkanischen Gesteinen, nachdem diese abgekühlt sind. Flüssiges Vulkangestein enthält Gase, die unterschiedlich große Luftblasen bilden. Kieselsäurehaltiges Wasser dringt in diese Blasen ein. Nach und nach erstarrt dieses und trocknet aus. Eine Schicht nach der nächsten lagert sich ab, was zu den vielfältigen Streifen und anderen Mustern im Achat führt.

Achat wurde bereits im Altertum für Kunstobjekte benutzt. Die Sumerer hatten wunderschöne Siegel aus Achat und in der Bibel wird beschreiben, dass die Brustplatte des hohen Priesters von Jerusalem zwölf Steine hatte, von denen einer ein Achat war. Viele Kirchen haben Kelche aus Achat, die vor zirka 600 bis 1100 Jahren in Italien und Deutschland hergestellt worden sind.

Auch die Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein in Deutschland hat als Achatindustrie im 15. Jahrhundert begonnen. Die Schnitzer gebrauchten lokal vorkommenden Achat und entwickelten Techniken und Werkzeuge, um Kunstgegenstände, Schmuck und feine Schnitzereien zu produzieren.



Zusammensetzung: SiO2

Mineralklasse: Oxid, Quarzgruppe

Entstehung: magmatisch, als Kugeln oder Mandeln in kieselsäurearmen Vulkanitgesteinen (Melaphyre, Porphyre)

Farbe: meist verschiedene erdige Farbtöne

Glanz: Wachsglanz

Kristallsystem: trigonal

Mohshärte: 7

Spaltbarkeit: keine Spaltbarkeit, unebener, muscheliger Bruch

Vorkommen, Hauptlieferländer: Südbrasilien (Rio Grande do Sul, Gebiet um Salto de Jacui und Irai), Uruguay, USA, Mexiko, Indien u.a.

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