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Stein des Monats Juli 2024: Magnesit

Alles geht jetzt seinen eigenen Weg und Zufriedenheit mit den erreichten Zielen stellt sich ein. Gewonnenes Wissen führt zu Wachstum und Erfolg und bereits Erreichtes wird für uns und unsere Mitmenschen sichtbar. Jetzt ist es an der Zeit, die Grundlagen für eine gute und langfristige Entwicklung zu legen, während um uns herum die Natur wächst und gedeiht und alles voller Lebensfreude ist.

In dieser dynamischen Zeit vermittelt uns der Magnesit Entspannung und Gelassenheit. Mit Hilfe des weißen Steins können wir uns selbst etwas zurücknehmen und genauer auf das hören, was unsere Mitmenschen uns zu sagen haben. Geduld und Belastbarkeit werden gestärkt, Gereiztheit und Hektik reduziert. So entsteht eine insgesamt lebensbejahende Stimmung, wir können uns selbst annehmen und lieben.

 

 

Mineralogischer Steckbrief Magnesit

Chemische Formel: Mg[CO3]

Mineralklasse: Carbonate und Nitrate

Entstehung: sedimentär aus der Verwitterung magnesiumhaltiger Gesteine oder als Ausscheidung aus hydrothermalen Lösungen

Farbe: weiß bis gräulich mit grauen Adern, selten beige-braun oder hellgrün

Glanz: Glasglanz, matt

Kristallsystem: trigonal

Mohshärte: 3,5 – 4,5

Spaltbarkeit, Bruch: vollkommene Spaltbarkeit nach dem Rhomboeder; muscheliger Bruch

Vorkommen, Hauptlieferländer: weltweit, z.B. Australien, Brasilien, China, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Schweden, Simbabwe, Türkei, USA. Im Handel befindet sich hauptsächlich Magnesit aus China, der Türkei, Brasilien, Russland und Österreich. Beliebte gelblich-grüne Sammlerstufen stammen aus der Mine Clara in Oberwolfach im Schwarzwald.

Erscheinungsbild: gesteinsbildend in großen Massen oder in knolligen Aggregaten

Verwendung: Magnesit wird aufgrund seiner Feuerfestigkeit bis ca. 3000° als Rohstoff für Isolationsmaterial, z.B. feuerfeste Ziegel, in Hochöfen gebraucht. Durch die hohe Wärmespeicher-Kapazität kommt Magnesit auch als Speichermaterial in Nachtspeicheröfen und als Isoliermaterial zum Einsatz.

Da sich Magnesit gut färben lässt, wird das Material auch gerne in der Schmuckindustrie verwendet; bekannt ist z.B. der als Türkis-Imitation verwendete blau-grüne Turquenit.

In der Steinheilkunde vermittelt er Gelassenheit, Entspannung, Geduld, Hingabe, Selbstbejahung, Selbstliebe und fördert die Fähigkeit hinzuhören. In der Astrologie wird er genutzt, um insbesondere Wassermann-Geborenen Ruhe zu bringen.

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Name und Synonyme Magnesit

Die erste dokumentierte Entdeckung von Magnesit erfolgte 1803 in Mähren, die erste wissenschaftliche Beschreibung verfasste Abraham Gottlob Werner (1749 – 1817) unter dem Namen „Reine Talkerde“ (Talcum carbonatum, Magnesie nativ carbonatee). Den endgültigen Namen Magnesit erhielt das Mineral 1808 nach seinem metallischen Bestandteil Magnesium durch den Geheimen Oberbergrat Dietrich Ludwig Gustav Karsten (1768 – 1810).

Bekannte Synonye für Magnesit sind Bitterspat und Talkspat, weniger gebräuchlich sind Baldisserit, Bandisserit, Baudisserit, Giobertit, kohlensaure Bittererde oder Talkerde, Mesitit sowie Roubschit. Beige-brauner Magnesit wird auch Ivoryit oder Elfenbein-Magnesit genannt.

Als Eisblumen-Magnesit wird der aus Österreich kommende Pinolith bezeichnet, eine Mischung aus Magnesit, Dolomit und Graphit. Unter dem irreführenden Namen Zitronenchrysopras ist ein nickelhaltiger Magnesit (Nickel-Magnesit) aus Australien im Handel zu finden, Hoshiit (Choschiit) ist ein durch Nickel grün gefärbter Magnesit aus China. Wildpferd-Magnesit ist der Handelsname eine braun-weißen Magnesits mit Hämatit aus Arizona (USA), der vor allem in Anhängern, Ringen und anderen Schmuckstücken verarbeitet wird.

 

Mehr Informationen zum Eisblumen-Magnesit (Pinolith)

Anwendung von Magnesit in der Steinheilkunde

Für die Edelstein-Wellness - z.B. Edelsteinmassage oder Edelsteinwasser – ist Magnesit immer dann von Bedeutung, wenn Entspannung und Gelassenheit gefragt sind. Im Behandlungs-Konzept der Edelstein Balance von Monika Grundmann ist der Magnesit einer der sieben Hauptsteine. Die Themen des Magnesits sind das Loslassen und die Betonung der positiven Seiten des Lebens, so dass die innere Ruhe gestärkt wird.

Der weiße Magnesit unterstützt die Fähigkeit, in sich hineinzuhören, so dass innere Ruhe einkehren kann. Er hilft dabei, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Das Leben kann entspannt und gelassen angegangen werden - Negatives wird zurückgelassen, mit Hingabe werden die positiven Seiten ausgelebt. Ein wunderbarer Stein nach einem anstrengenden Tag! Unter dem Leitthema des Magnesits „Ich lasse los!“ gibt es in der Edelstein Balance zahlreiche Anwendungen mit Massagegriffeln, Phoenix-Flügeln und anderen Steinformen.

Als Anwendung im Alltag ist der Magnesit vor allem als Wasserstein geeignet. Daher ist Magnesit in verschiedenen Mischungen sowohl als vorgetrommelte Wassersteine zum direkten Einlegen als auch als Wasserstab in verschiedenen Größen erhältlich.

Beliebt ist Magnesit auch als Daumenstein, Touch Heart oder anderer polierter Form als Handschmeichler und Taschenstein. Er erinnert im Alltag daran, gelassen und entspannt zu bleiben und sich nicht von äußeren Umständen aus der Ruhe bringen zu lassen und aus der Haut zu fahren.

 

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Magnesit und Howlith

Optisch sehr ähnlich, aber mineralogisch deutlich unterschiedlich sind Magnesit und Howlith. Da es sich beim Howlith um ein Calcium-Silikat handelt, kann Howlith mit Hilfe des Carbonattest leicht von Calcium-Carbonat Magnesit unterschieden werden. Der im Handel als Howlith bezeichnete Edelstein ist - vor allem in polierter Form – fast ausschließlich Magnesit. Diese falsche Bezeichnung leitet sich vom international gebräuchlichem, aber irreführenden Handelsnamen „white howlite“ für den Magnesit her. Der einzige kommerziell genutzte Fundort für Howlith befindet sich in Utah (USA) und ist seit Jahren geschlossen.