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Bergkristall - Bedeutung und Wirkung

Bergkristall vermittelt Klarheit und Neutralität. Mit wachem Blick und geschärftem Geist können Entwicklungen und Erfolge betrachtet und geprüft werden, inwieweit diese der eigenen Person und dem persönlichen Standpunkt entsprechen. Die Erinnerung an Vergangenes und Vergessenes wird gestärkt, so dass auch bereits Zurückliegendes in die aktuellen Entscheidungen einbezogen werden kann. Verlorengegangene Fähigkeiten werden durch den Bergkristall wieder ins Bewusstsein gebracht.


Mineralogischer Steckbrief Bergkristall

Chemische Formel: SiO2 + (Na,K,Cl,S,O)

Mineralklasse: (fast) reiner Kristall-Quarz der Mineralklasse der Oxide

Entstehung: aus siliziumreichen Lösungen in metamorphen und sedimentären Gesteinen. Meist hydrothermal, wenn heißes, mineralreiches Wasser durch Klüfte und Hohlräume im Gestein fließt und beim Abkühlen Quarz auskristallisiert.

Farbe: farblos, klar, mit wenigen Trübungen und Einschlüssen

Glanz: glasig

Kristallsystem: trigonal

Mohshärte: 7

Spaltbarkeit: keine bzw. unvollkommen parallel zur Rhomboederfläche, Bruch: muschelig

Erscheinungsbild: Meist klare bis durchsichtige,häufig flächenreiche Kristalle mit sechsseitigen Umriß.

Vorkommen, Hauptlieferländer: Bergkristall ist fast überall auf der Welt zu finden, z.B. in Algerien, Äthiopien, Brasilien, Deutschland, China (Tibet), Ecuador, Frankreich, Russland, Indien, Madagaskar, Mexiko, Myanmar, Namibia, Nepal, Peru, Rumänien, Schweiz, Spanien, Tansania, USA.

Die im Handel befindlichen Bergkristalle stammen meist aus Brasilien, China, Madagaskar und den USA.

Veerfügbarkeit: abhängig von Form und Qualität Rarität bis sehr gut

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Einkäufer Bernd Stark vor Ort in Brasilien

"Bergkristall" - Name und Synonyme

Der Name Bergkristall geht auf das griechische Wort „krystallos“ zurück, das „Eis“ bzw. „Eiseskälte“ bedeutet. In der Antike glaubte man, Bergkristall sei Eis, das durch besonders starke Kälte dauerhaft erstarrt sei und nicht mehr auftauen könne. Diese Vorstellung hielt sich über viele Jahrhunderte. Der Zusatz „Berg-“ setzte sich später zur genaueren Unterscheidung durch, nachdem der Begriff „Kristall“ zunehmend allgemein für die regelmäßige natürliche Wuchsform von Mineralien verwendet wurde.

Als Synonyme und ältere Bezeichnungen für Bergkristall finden sich unter anderem Quarzkristall, Bergeis, Strahl und Wassertropfenquarz. International ist vor allem die englische Bezeichnung Rock Crystal gebräuchlich.

Daneben existieren zahlreiche historische, regionale und im Handel verwendete Namen, die Bergkristall als vermeintlichen „Diamanten“ bezeichnen. Dazu gehören beispielsweise Arkansas-Diamant, Böhmischer Diamant, Bornholmer Diamant, Deutscher Diamant, Irischer Diamant, Marmaroscher Diamant, Schweizer Diamant, Quebec-Diamant und Zabeltitzer Diamant. Auch Bezeichnungen wie Pseudo-Diamant oder Pseudo-Topas sind überliefert. Diese Namen sind mineralogisch irreführend: Bei den so bezeichneten Steinen handelt es sich um Quarz und nicht um Diamant oder Topas.

Eine besondere regionale Bezeichnung ist Rheinkiesel. Damit werden traditionell klare bis durchscheinende Quarzgerölle bezeichnet, die aus dem Alpenraum stammen und durch Flüsse, insbesondere den Rhein, transportiert und dabei natürlich abgerundet wurden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bezeichnungen, die keine eigentlichen Synonyme für Bergkristall sind, sondern seine unterschiedlichen Wuchs- und Erscheinungsformen beschreiben. Dazu zählen beispielsweise Doppelender, Fensterquarz, Fadenquarz, Phantomquarz und Zepterquarz. Sie beziehen sich auf besondere Merkmale während des Kristallwachstums und werden daher gesondert bei den Erscheinungsformen des Bergkristalls beschrieben.

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Wuchsformen von Bergkristall

Bergkristall entsteht in vielfältiger Gestalt. Es gibt derbe Rohstücke, die keine Spitzen aufweisen. Bildet der Kristall Spitzen aus, so besteht die Grundform aus sechseckigen Prismen. Oft entstehen zusammengewachsene Gruppen aus einer Vielzahl von Kristallen. Besonders bekannte Wuchsformen sind:

Fensterquarz: Wenn Quarze in übersättigten Lösungen sehr schnell wachsen, erfolgt dieses insbesondere entlang der Kristallkanten. Die Kanten wachsen also schneller als die tiefer gelegenen Flächen des Kristalls, so dass ein Holhlraum entsteht. In diesem Hohlraum wachsen dann von den hervorstehenden Kanten wieder Quarzscheiben, die dem Fensterquarz seinen Namen gegeben haben. Typisch sind daher die trapezförmigen Flächen an der Spitze des Kristalls, die zum Teil kantige Vertiefungen aufweisen. Mineralogisch gehören die Fensterquarze zu den Skelettquarzen; in der amerikanischen Steinheilkunde nach Katrina Raphaell wird diese Form auch Elestiale genannt.

Bei Phantomquarzen erfolgte das Kristallwachstum in mehreren unterbrochenen Phasen. Nachdem der Kristall zu einem späteren Zeitpunkt weitergewachsen ist, bleibt der frühere Wachstumsabschnitt als „Phantom“, sozusagen als "Stein im Stein", sichtbar.

Doppelender entstehen, wenn sich an beiden Seiten des Prismas Spitzen ausbilden. Die bekannteste Form bei den Doppelendern sind die Herkimer-Quarze oder auch Herkimer-Diamanten genannt. Diese sind klare, meist kleine Doppelender-Kristalle, die ihren Namen dem ursprünglichen Fundort Herkimer (Staat New York) verdanken. Mittlerweile sind auch bedeutend günstigere Doppelender aus Pakistan im Handel zu finden.

Fadenquarze sind Kristalle mit faserartigen einzelnen oder gebündelten weißen Fäden im klaren Quarz. Die wunderschöne Form des Quarzes entsteht durch tektonische Öffnung von Klüften und ist Ausdruck der Gebirgsbildung im Himalaya. Jedes Stück ist ein Unikat!

Nadelquarze sind feine dünne und nadelartige Kristalle, die hauptsächlich in China gefunden werden.

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Bergkristall in Schmuck, Kunst und Kunsthandwerk

Die Verwendung von Bergkristall blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Seine außergewöhnliche Klarheit, sein Glanz und seine Härte machten den farblosen Quarz schon früh zu einem begehrten Material für Schmuck, Amulette, Siegel und kunstvoll gearbeitete Objekte. Besonders große und reine Bergkristalle waren selten und entsprechend kostbar.

Bergkristall als Schmuckstein

Bereits in der Antike wurde Bergkristall geschliffen, graviert und zu Schmuck verarbeitet. Ringe, Anhänger, Perlen und geschnittene Steine zeigen, wie sehr die transparente Erscheinung des Minerals geschätzt wurde. Auch in späteren Jahrhunderten blieb Bergkristall als Schmuckstein beliebt. Seine Farblosigkeit machte ihn besonders vielseitig: Er ließ sich mit Gold, Silber und farbigen Edelsteinen kombinieren und sowohl zu aufwendig gestalteten Einzelstücken als auch zu zurückhaltendem Schmuck verarbeiten.

Meisterwerke aus Bergkristall

Eine besondere Blüte erlebte die Verarbeitung von Bergkristall in der europäischen Steinschneidekunst während der Renaissance und des Barock, insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert. Aus größeren Kristallen entstanden Gefäße, Schalen, Kannen, Figuren und andere kostbare Kunstgegenstände. Da Bergkristall eine Mohshärte von 7 besitzt, erforderte die Bearbeitung erhebliches handwerkliches Können.

Berühmte Beispiele haben sich in bedeutenden europäischen Sammlungen erhalten. Das Kunsthistorische Museum in Wien (KHM) besitzt beispielsweise eine im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts in Mailand gefertigte Kanne, die aus einem einzigen Bergkristall gearbeitet und mit Gold und Rubinen verziert wurde. Ein außergewöhnliches Beispiel ist eine um 1653 - 1656 in Prag von Dionysio Miseroni geschaffene Bergkristallkanne, die heute in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien zu sehen ist.

Bergkristall-Exponate im Kunsthistorischen Museum

Noch eindrucksvoller ist Miseronis Bergkristall-Pyramide von 1653: Sie ist 145,4 cm hoch, wurde aus einem einzigen großen Bergkristall geschaffen und gilt laut KHM als sein Meisterwerk. Auch sie ist in der Kunstkammer in Wien ausgestellt.

Solche Objekte waren weit mehr als Gebrauchsgegenstände. Sie demonstrierten Reichtum, Geschmack und die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Steinschneider und gehörten deshalb häufig zum Bestand fürstlicher Kunst- und Wunderkammern.

Bergkristall in der mittelalterlichen Kunst

Auch im Mittelalter hatte Bergkristall eine besondere Bedeutung. Seine Transparenz und Reinheit machten ihn zu einem geschätzten Material für religiöse Kunstwerke, Reliquiare, Kreuze und gravierte Bildwerke.

Zu den berühmtesten erhaltenen Arbeiten gehört der Lotharkristall im British Museum. Die im 9. Jahrhundert entstandene Bergkristallscheibe zeigt in aufwendiger Gravur mehrere Szenen der biblischen Geschichte der Susanna. Ebenfalls aus dem 9. Jahrhundert stammt der sogenannte Saint-Denis-Kristall, auf dessen Oberfläche eine Kreuzigungsszene eingraviert wurde.

Diese Arbeiten zeigen eindrucksvoll, dass Bergkristall nicht nur wegen seiner natürlichen Schönheit geschätzt wurde. Seine klare, lichtdurchlässige Erscheinung machte ihn zu einem bevorzugten Material für besonders kostbare und repräsentative Kunstwerke.

Bergkristall zwischen Kunst, Schmuck und Repräsentation

Von antiken Schmuckstücken über mittelalterliche Sakralkunst bis zu den prachtvollen Bergkristallgefäßen der Renaissance und des Barock zieht sich die Verwendung des Minerals durch zahlreiche Epochen der Kunstgeschichte. Bedeutende Museumssammlungen bewahren diese Tradition bis heute: Allein das British Museum verzeichnet mehr als tausend Objekte aus beziehungsweise mit Bergkristall – darunter Schmuck, Amulette, Reliquiare und kunsthandwerkliche Arbeiten.

Damit besitzt Bergkristall als Schmuck- und Kunststein eine bemerkenswerte kulturgeschichtliche Bedeutung. Was ihn heute bei Schmuck, Sammlerstücken und Dekorationsobjekten attraktiv macht – seine Klarheit, sein Glanz und das faszinierende Spiel mit dem Licht –, begeisterte Menschen bereits vor vielen Jahrhunderten.

Bergkristall als Schmuckstein im 20. und 21. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Bergkristall zu einem vielseitig eingesetzten Schmuck- und Designstein. Neben facettierten Steinen und Cabochons wurde das farblose Quarzmineral auch für Perlen, Anhänger, Gravuren und kunsthandwerkliche Objekte verwendet. Seine Transparenz und der klare Glanz machen Bergkristall besonders interessant für Schmuckstücke, bei denen Licht, Schliff und Form im Mittelpunkt stehen.

Auch im 21. Jahrhundert ist Bergkristall in der Schmuckgestaltung gefragt. Dabei reicht das Spektrum von klassisch geschliffenen Steinen bis zu bewusst naturbelassenen Kristallen und individuellen Formen. Gerade sichtbare Einschlüsse, Wachstumsstrukturen oder leichte Trübungen werden heute nicht immer als Makel betrachtet, sondern können den individuellen Charakter eines Schmucksteins unterstreichen.

Durch seine farblose Erscheinung lässt sich Bergkristall zudem vielseitig mit unterschiedlichen Edelmetallen und anderen Farbsteinen kombinieren. Dadurch findet er sowohl in zeitlosen Schmuckdesigns als auch in modernen, minimalistischen oder naturinspirierten Entwürfen Verwendung.

Besondere Herausforderungen bei Bergkristall

Obwohl Quarz mit einer Mohshärte von 7 vergleichsweise widerstandsfähig ist, stellt hochwertiger Bergkristall besondere Anforderungen an Auswahl und Verarbeitung. Für facettierte Schmucksteine sind möglichst transparente und gleichmäßige Rohstücke gefragt. Risse, Einschlüsse oder Spannungen im Material können die Verarbeitung erschweren und beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.

Eine weitere Herausforderung liegt gerade in der Farblosigkeit des Minerals: Während bei farbigen Schmucksteinen die Farbe einen wesentlichen Teil der optischen Wirkung bestimmt, treten bei Bergkristall Schliffqualität, Proportionen und Politur besonders deutlich hervor. Ein präziser Schliff ist daher entscheidend, um Brillanz und Lichtreflexion optimal zur Geltung zu bringen.

Bergkristall, Quarz und Silizium – Anwendungen in Industrie und Technik

Quarz zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Mineralien und wird in zahlreichen Bereichen eingesetzt. Große Mengen dienen als Rohstoff für die Glas-, Keramik- und Zementherstellung sowie für verschiedene Baustoffe. Besonders reiner Quarz ist darüber hinaus ein wichtiger Ausgangsstoff für die Gewinnung von Silizium.

In der Technik spielt Quarz aufgrund seiner piezoelektrischen Eigenschaften eine besondere Rolle. Quarzkristalle können mechanische Schwingungen sehr präzise und mit stabiler Frequenz ausführen. Synthetisch hergestellter Quarz wird deshalb unter anderem als Taktgeber in Quarzuhren, elektronischen Schaltungen und Kommunikationsgeräten eingesetzt.

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Aus Quarz gewonnenes Silizium ist wiederum ein unverzichtbarer Rohstoff der modernen Technik. Als Halbleitermaterial bildet es die Grundlage zahlreicher elektronischer Bauteile und Mikrochips und wird außerdem für die Herstellung von Solarzellen verwendet.

Auch abseits industrieller Anwendungen findet elementares Silizium Verwendung. Seine metallisch schimmernde Oberfläche macht Silizium zu einem interessanten Material für Schmuckstücke wie Halsketten und Armbänder. Zudem wird Silizium in geschliffener oder polierter Form als Massagestein angeboten.

 

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Anwendung und Wirkung von Bergkristall

Bergkristall ist in seiner Anwendungsvielfalt unübertroffen. Durch seine Reinheit und Klarheit und der Abwesenheit von fremden farbgebenden oder trübenden Substanzen, schärft er unsere klare Wahrnehmung und die Erkenntnis über uns selbst.

Was gehört zur eigenen Identität und was ist durch äußere Einflüsse wie Erziehung und Prägungen aufgesetzt worden? Bei dieser Fragestellung kann uns der Bergkristall ein sehr guter Helfer sein. Ur-Erinnerungen können wachgerufen werden und dadurch wird es uns ermöglicht, eine Entwicklung zu gehen, die unserem eigenen innersten Wesen entspricht.

Wenn wir in der alltäglichen Lebensgestaltung ständig von den Erkenntnissen unserer inneren Wahrheit abweichen, können Störungen auftreten. Hier hilft uns der Bergkristall, Ursachen und Zusammenhänge aufzudecken, welche zu der Störung geführt haben.

Hildegard von Bingen schreibt dem Bergkristall ein großes Wirkungsspektrum zu, das auch durch die moderne Steinheilkunde bestätigt wurde. Eine Auszug aus den Schriften der weisen Klosterfrau zur Wirkung des Bergkristalls finden Sie hier in unserem Podcast.

Neben der Verwendung von Bergkristall als Schmuckstein in allen Variationen, sind schön ausgebildete Kristalle beliebte Sammlerobjekte, deren Wert sich nach der Klarheit und der gut ausgebildeten, unbeschädigten Spitze richtet. Die Kristallspitzen können viele unterschiedliche Formen aufweisen, nach denen sich die individuelle Anwendung richtet. 

 

Anwendung von Bergkristall in der Steinheilkunde

Bergkristall zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten Steinen der modernen Steinheilkunde. Seine besondere Klarheit, seine farblose Erscheinung und die große Vielfalt natürlicher Kristallformen machen ihn seit Jahrhunderten zu einem geschätzten Mineral. In der Steinheilkunde wird Bergkristall vor allem mit den Themen Klarheit, Wahrnehmung, Selbsterkenntnis und bewusste persönliche Entwicklung verbunden.

Bergkristall in der modernen Steinheilkunde

In seiner Anwendungsvielfalt ist Bergkristall nahezu unübertroffen. Mineralogisch handelt es sich um eine farblose, transparente Varietät des Quarzes. Gerade die Abwesenheit fremder farbgebender oder trübender Substanzen wird in der Steinheilkunde sinnbildlich mit Reinheit und Klarheit in Verbindung gebracht.

In der modernen Steinheilkunde ist Bergkristall von Bedeutung, um die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Gedanken, Gefühle und persönliche Bedürfnisse bewusster zu betrachten. Dadurch wird er gerne angewendet, wenn es darum geht, mehr Klarheit über sich selbst und die eigene Lebenssituation zu gewinnen.

Eine zentrale Fragestellung lautet dabei: Was gehört tatsächlich zu meiner eigenen Identität – und was wurde durch Erziehung, gesellschaftliche Erwartungen, Erfahrungen und andere äußere Einflüsse geprägt?

In der Steinheilkunde dient Bergkristall als hilfreicher Begleiter für diese Form der Selbstreflexion. Übernommene Denk- und Verhaltensmuster können bewusster wahrgenommen und von den eigenen Wünschen und Überzeugungen unterschieden werden. Traditionell wird kommt Bergkristall auch angewendet, um Erinnerungen und lange zurückliegende Erfahrungen ins Bewusstsein zu bringen. So kann eine persönliche Entwicklung unterstützt werden, die stärker dem eigenen innersten Wesen entspricht.

Bergkristall für Klarheit und Selbsterkenntnis

Klarheit gehört zu den wichtigsten Themen des Bergkristalls. Im übertragenen Sinne steht seine transparente Erscheinung für einen unverstellten Blick auf die Dinge. Deshalb wird Bergkristall in der Steinheilkunde gerne in Situationen verwendet, in denen Gedanken geordnet, Entscheidungen getroffen oder Zusammenhänge besser verstanden werden sollen.

Wenn die alltägliche Lebensgestaltung dauerhaft von den eigenen Erkenntnissen, Bedürfnissen und Überzeugungen abweicht, kann dies als belastend empfunden werden. In der Steinheilkunde wird Bergkristall traditionell eingesetzt, um solche Zusammenhänge bewusster wahrzunehmen und mögliche Ursachen hinter wiederkehrenden Situationen oder persönlichen Konflikten zu erkennen.

Der Stein gibt dabei nicht vor, welcher Weg der richtige ist. Vielmehr steht die Bergkristall-Wirkung in der Steinheilkunde für Klarheit und eine möglichst bewusste Wahrnehmung der eigenen Situation.

Wie kann Bergkristall angewendet werden?

Die Anwendung von Bergkristall ist ausgesprochen vielseitig. Bergkristall kann beispielsweise als Bergkristall-Anhänger, Kette, Armband oder anderer Schmuck getragen werden. Beliebt sind außerdem Bergkristall-Trommelsteine, Handschmeichler und flache Steine, die sich unkompliziert bei sich tragen lassen.

Eine besondere Bedeutung haben natürliche Bergkristallspitzen und Bergkristall-Kristalle. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Wachstumsformen werden ihnen in der Steinheilkunde verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zugeordnet. Auch Bergkristallgruppen und Drusen sind beliebt – sowohl bei Mineralienfreunden als auch zur dekorativen Gestaltung von Wohn-, Meditations- und Arbeitsbereichen. 

Bergkristall und Hildegard von Bingen

Auch in historischen Quellen findet der Bergkristall Erwähnung. Hildegard von Bingen beschäftigte sich in ihren Schriften mit zahlreichen Steinen und beschrieb auch Anwendungen des Bergkristalls.

Ihre historischen Betrachtungen sind bis heute für Menschen interessant, die sich mit traditioneller Steinkunde und der Geschichte der Verwendung von Mineralien beschäftigen. Einige der überlieferten Vorstellungen finden sich in veränderter Form auch in der modernen Steinheilkunde wieder.

Einen Auszug aus den Schriften Hildegards von Bingen und weitere Informationen zum Bergkristall finden Sie in unserem Podcast.

Bergkristallspitzen und ihre unterschiedlichen Formen

Ein faszinierender Bereich sind natürlich gewachsene Bergkristallspitzen. Kein Kristall gleicht vollkommen dem anderen. Unterschiede in Wachstum, Flächen, Spitzen, Einschlüssen und Verwachsungen sorgen für eine enorme Formenvielfalt.

In der modernen Steinheilkunde werden bestimmte Wachstumsformen unterschieden und mit unterschiedlichen Anwendungsschwerpunkten verbunden. Form und Ausbildung eines Bergkristalls spielen deshalb bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Die verschiedenen Formen und die ihnen zugeschriebenen Anwendungen werden unter anderem in Michael Giengers „Lexikon der Heilsteine“ ausführlich beschrieben.

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Bergkristall als Wirkungsverstärker

In der Steinheilkunde gilt Bergkristall als besonders vielseitiger Kombinationsstein. Er kann die individuellen Eigenschaften und Schwingungen anderer Steine aufnehmen, unterstützen und verstärken, ohne deren eigenen Charakter zu überlagern. Dadurch lässt sich Bergkristall mit zahlreichen Edelsteinen kombinieren und wird häufig eingesetzt, um eine ausgewählte Steinmischung harmonisch zu ergänzen.

Diese Eigenschaft macht Bergkristall besonders interessant für Schmuckstücke mit verschiedenen Edelsteinen. Ob in Edelsteinketten, Armbändern, Anhängern oder individuell zusammengestellten Schmuckkreationen – Bergkristall kann als verbindendes Element zwischen unterschiedlichen Steinsorten verwendet werden. Seine farblose Transparenz bietet dabei nicht nur aus Sicht der Steinheilkunde Vorteile, sondern lässt sich auch optisch hervorragend mit nahezu allen Farben und Mineralien kombinieren.

Eine wichtige Rolle spielt Bergkristall außerdem bei Wasserstein-Mischungen. In der modernen Steinheilkunde wird er gerne mit anderen für diesen Zweck geeigneten Steinen zusammengestellt. Dabei unterstützt Bergkristall die jeweilige Ausrichtung der Mischung und verstärkt die Eigenschaften der anderen Wassersteine. Die bekannteste Kombination ist die Grund-Mischung aus Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz. Diese Basis-Mischung dreier beliebter Edelsteine wird auch Wellness-Mischung genannt.

Durch diese vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten gehört Bergkristall zu den wichtigsten Grundsteinen der Steinheilkunde. Er kann sowohl einzeln verwendet als auch gezielt mit anderen Steinen kombiniert werden und eignet sich daher für Edelsteinschmuck, Steinmischungen und verschiedene Anwendungen der Steinheilkunde.

 

Hildegard von Bingen und der Bergkristall

Der Bergkristall in der Steinheilkunde Hildegards von Bingen

Der Bergkristall gehört zu den Steinen, mit denen sich bereits Hildegard von Bingen (1098–1179) intensiv beschäftigte. In ihrem naturkundlichen Werk Physica beschreibt sie verschiedene Steine und die ihnen zugeschriebenen Eigenschaften und Anwendungen. Auch dem Bergkristall – lateinisch Cristallus – widmet sie einen eigenen Abschnitt.

Der bekannte Steinheilkundler und Autor Michael Gienger griff Hildegards Überlieferungen Jahrhunderte später wieder auf. In seinem Buch Die Heilsteine der Hildegard von Bingen untersuchte er die historischen Texte, ordnete die darin genannten Steine mineralogisch ein und stellte Hildegards Angaben Erkenntnissen und Erfahrungen der modernen Steinheilkunde gegenüber.

Wie Hildegard die Entstehung des Bergkristalls erklärte

Für Hildegard von Bingen standen Entstehung und Eigenschaften eines Steins in engem Zusammenhang. Beim Bergkristall spielen in ihrer Beschreibung vor allem Wasser, Kälte und Sonne eine Rolle.

Nach Hildegards mittelalterlicher Vorstellung entsteht Bergkristall aus Wasser, das durch große Kälte erstarrt. Durch die Wärme der Sonne verändert sich diese Masse, bevor sie erneut durch Kälte verfestigt wird und schließlich ihre besondere Klarheit erhält.

Aus heutiger mineralogischer Sicht wissen wir, dass diese Vorstellung nicht der tatsächlichen Entstehung entspricht: Bergkristall ist die farblose und transparente Varietät des Minerals Quarz (SiO₂). Hildegards Beschreibung ist daher vor allem kultur- und medizingeschichtlich interessant. Sie zeigt, wie man sich im Mittelalter die Entstehung und die besonderen Eigenschaften von Mineralien erklärte.

Welche Wirkung schrieb Hildegard dem Bergkristall zu?

Hildegard beschreibt den Bergkristall im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen Beschwerden. Dabei fällt eine Besonderheit auf: Der Stein wird in ihren Anweisungen häufig zunächst der Sonne ausgesetzt.

So schildert sie beispielsweise Anwendungen, bei denen Bergkristall von der Sonne erwärmt und anschließend verwendet wird. Auch Wasser, das mit einem zuvor erwärmten Kristall in Berührung gekommen ist, kommt in ihren Beschreibungen vor.

Die Anwendung des Bergkristalls ist bei Hildegard damit eng mit ihrer Vorstellung von der Natur des Steins verbunden: Was bei seiner Entstehung durch Wasser, Kälte und Sonne geprägt wurde, sollte nach dem damaligen Verständnis diese Kräfte auch in sich tragen.

Michael Gienger über Hildegards Bergkristall

Michael Gienger (1964–2014) gehörte zu den bekanntesten Autoren der modernen deutschsprachigen Steinheilkunde. In seinem Buch Die Heilsteine der Hildegard von Bingen beschäftigte er sich ausführlich mit Hildegards „Buch von den Steinen“.

Ein wichtiges Anliegen Giengers war die mineralogisch möglichst genaue Zuordnung der von Hildegard genannten Steine. Denn mittelalterliche Mineralnamen lassen sich nicht immer ohne Weiteres auf unsere heutigen Bezeichnungen übertragen. Gienger weist in seinem Werk darauf hin, dass mehrere Steine Hildegards in älterer Literatur seiner Ansicht nach falsch übersetzt oder mineralogisch falsch zugeordnet wurden.

Beim Cristallus ist die Zuordnung vergleichsweise eindeutig: Gemeint ist der Bergkristall. Gienger behandelt ihn in seinem Hildegard-Buch in einem eigenen Kapitel und setzt die historischen Aussagen Hildegards in Beziehung zur modernen Steinheilkunde.

Bergkristall als Wasserstein

Bergkristall gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Wassersteinen. Der klare Quarz wird sowohl einzeln als auch in zahlreichen Edelsteinmischungen zur Herstellung von Edelsteinwasser verwendet.

Für die Wassersteine werden sorgfältig ausgewählte, naturbelassene Bergkristalle verwendet. Besonders beliebt ist Bergkristall auch als Bestandteil klassischer Mischungen, beispielsweise zusammen mit Amethyst und Rosenquarz als Wessness- oder Grundmischung.

Je nach gewünschter Anwendung können Bergkristalle direkt oder indirekt zur Herstellung von Edelsteinwasser eingesetzt werden. Bei der direkten Methode werden geeignete, gründlich gereinigte Wassersteine ins Wasser eingelegt. Die indirekte Methode der Herstellung erfolgt über das Einleiten mit Hilfe eines Kristalls oder über Platten aus Bergkristall.

Infos zur Herstellung von Edelsteinwasser

Astrologische Zuordnung: Bergkristall und Sternzeichen Steinbock

In der Astrologie wird der Bergkristall dem Sternzeichen Steinbock zugeordnet. Die Zeit des Steinbocks beginnt kurz nach der Wintersonnenwende: Die Tage werden allmählich wieder länger und das Licht kehrt Schritt für Schritt zurück. Diese Entwicklung passt zu den Eigenschaften, die dem Steinbock zugeschrieben werden. Er gilt als zielstrebig, gewissenhaft, ausdauernd und verantwortungsbewusst. Mit Geduld und Beharrlichkeit verfolgt er seine Vorhaben und verliert dabei auch langfristige Ziele nicht aus den Augen.

Der Bergkristall gilt als Sinnbild für Reinheit, Klarheit und Vollkommenheit. Damit ergänzt er die typischen Eigenschaften des Steinbocks besonders gut. In der Steinheilkunde kommt Bergkristall zur Anwendung, um Gedanken zu ordnen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Als Stein für das Sternzeichen Steinbock kann Bergkristall daher ein Begleiter sein, wenn Ziele klar erkannt und konsequent verfolgt werden sollen. Er steht für einen klaren Blick auf die eigenen Aufgaben und unterstützt symbolisch dabei, Vorhaben Schritt für Schritt und mit Ausdauer umzusetzen.

 

Reinigen, Aufladen & Schützen mit Bergkristall

Nach einer mechanischen und energetischen Reinigung von Steinen, die als Schmuck- oder Heilsteine verwendet werden, empfiehlt es sich, diese mit frischer Energie aufzuladen. Dazu ist Bergkristall hervorragend geeignet. Nachdem der Stein unter fließendem Wasser gereinigt wurde, legt man ihn für einige Stunden in eine Amethystdruse oder in einen Haufen von kleinen Hämatit-Trommelsteinchen, um ihn von fremden Programmierungen und alten energetischen Anhaftungen zu befreien. Anschließend erhält der Stein durch Auflegen auf eine Bergkristall-Gruppe, einen einzelnen großen Bergkristall oder auf kleinen Trommelsteinchen einen frischen Energieschub.

Mehr Informationen zum Reinigen mit Bergkristall

Die größten Bergkristalle der Welt

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Die größte Bergkristallgruppe befindet sich im Kristallmuseum Riedenburg und wiegt 7,8 t. Ihre Abmessung beträgt ca. 2 x 3 m bei einer maximalen Höhe von 1,80 m. Das fantastische Stück aus Arkansas (USA) ist das Herzstück der Sammlung und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher in das Kristallmuseum Riedenburg

Der größte einzelne Bergkristall wurde in Minas Gerais (Brasilien) gefunden. Er wiegt 7,5 t und kann in der der Kristall-Therme in Stein bei Nürnberg bestaunt werden.



Bergkristall und andere Quarze

Quarz besteht aus den Elementen Silizium und Sauerstoff (chem. Formel SiO2) primär durch hydrothermale Bildung aus reiner Kieselsäure-Lösung. Nach der Feldspat-Gruppe ist Quarz das zweithäufigste Mineral der Erdkruste. In reiner Form, als Bergkristall, entsteht er nur unter idealen Bedingungen und über Zeiträume von mehreren Millionen Jahren. Durch Einlagerung von Spuren von Metallen im Kristallgitter und physikalische Vorgänge entstehen zahlreiche weitere Vertreter der Quarz-Gruppe. Zu den bekanntesten zählen:

Amethyst - lilafarbener Quarz (Fe4+)

Citrin - gelb-goldgelber Quarz (FeOOH, teilweise auch Al3+ und Li+oder H+)

Rosenquarz - rosafarbener Quarz (verschiedene Ursachen)

Rauchquarz - braun-schwarzer Quarz

Die Bezeichnungen Aqua Aura und Angel Aura beschreiben mit Gold oder Platin bedampften Bergkristall, der durch diese Behandlung eine farbigen Schimmer erhält. Aqua Aura und Angel Aura sind besonders als Schmuck, Trommelsteine oder polierte Spitzen beliebt.

 

Bergkristall im Buddhismus

Im Buddhismus, dessen Zweig des Vajirayana (einer der vier Schulen des tibetischen Buddhismus, auch Diamant-Fahrzeug genannt) im Himalaya beheimatet ist, war der Bergkristall schon immer ein geschätzter Stein für Meditationen, Rituale und Zeremonien, sowohl als Rohkristall, als auch für Malas (Kette aus Gebetsperlen).

Aus Bergkristall kunstvoll gefertigte Dorjes (auch Vajiras genannt) gehören zu den bekanntesten Symbolen und Gegenständen im Buddhismus. Der Dorje, dessen Bedeutung in etwa mit „Diamant-Zepter“ beschrieben werden kann, ist das Symbol für die diamantgleiche Reinheit des ungetrübten Geistes. So wie ein klarer Diamant, unübertroffen in Härte und Reinheit, soll der Geist sein, damit er alle Hindernisse bezwingen kann. Dorjes gehörten auch zur Ausstattung von tibetischen Ärzten.

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Bergkristall im Chakrensystem

Durch seine neutrale Qualität eignet sich der Bergkristall grundsätzlich für alle Chakren. Besonders geschätzt ist Bergkristall aber als Chakrastein für das Stirn-Chakra (Identität, spiritueller Weg, Bewusstheit und Entwicklung) und das Nasen-Chakra (Klarheit, Instinkt, inneres Wissen).

Bergkristall ist der Stein der Bewusstheit und Reinheit. Er verdeutlicht die eigenen Persönlichkeitsanteile und hilft, der eigenen inneren Wahrheit näher zu kommen. Pragmatische Herangehensweisen an anstehende Aufgaben werden unterstützt.

 

Sterne und Steine

Astrologisch wird Bergkristall dem Steinbock zugeordnet. Der Stein unterstützt durch seine Klarheit und Neutralität die charakteristischen Eigenschaften des Tierkreiszeichens: Ausdauer, Disziplin und Willenskraft auf dem Weg zur Vollkommenheit. Auch anderen Sternzeichen ist der Bergkristall insbesondere in der ersten Steinbock-Dekade (22.12. - 31.12.) ein guter Begleiter, wenn die vorherschenden Themen der Zeit die Schaffung klarer Strukturen und die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche sind.


Kristallklangschalen

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Eine Besonderheit sind die aus 99,99 Prozent reinem Quarz bestehenden Kristallklangschalen. Für die Herstellung wird der Quarz bei einer Temperatur von über 2000° Celsius geschmolzen und durch Zentrifugieren in Schalenform gebracht. Diese Schalen werden mit einem lederbezogenen Stab angerieben oder sanft angeschlagen. Sie erzeugen einen sehr reinen, intensiven und durchdringenden Klang, der lange anhält und im Freien bis zu mehreren hundert Metern hörbar sein kann. Je nach Größe und Stärke erzeugt jede Kristallklangschale einen anderen Ton, sendet ihre energetischen Informationen auf einer anderen Frequenz. Kristallklangschalen werden meistens für klangtherapeutische Zwecke oder als Meditationsbegleitung eingesetzt.

 

Quarz und Silizium - Anwendungen in der Industrie

Für die Industrie ist Quarz eines der wichtigsten Mineralien und dient als Baustoff und als Rohstoff für die Keramik-, Glas- und Zementherstellung. Synthetisch hergestellte Quarze werden in elektronischen Schaltungen und Quarzuhren als Taktgeber eingesetzt.

Bei der Schmuckherstellung ist reines Silizium (Si) mittlerweile ein sehr beliebtes Material. Die schimmernden Oberflächen setzen interessante Akzente z.B. in Halsketten und Armbändern; auch als Massagestein ist Silizium beliebt.

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