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Schörl (schwarzer Turmalin) - Bedeutung und Wirkung


Schörl (schwarzer Turmalin) ist von der Entstehung her ein primäres Mineral, seine Kristallstruktur ist trigonal, er ist von schwarzer Farbe und gehört zur Klasse der Ringsilikate. Primäre Mineralien entstehen, wenn sich Flüssigkeiten verfestigen. Aus einem ungeordneten, unstrukturierten Etwas wird eine feste Form. Trigonale Mineralien haben eine dreieckige innere Struktur. Das Dreieck ist die einfachste geometrische Form, eine in sich ruhende Grundform. Ringsilikatesind in sich sehr geordnet aufgebaut. Schwarze Gegenstände „schlucken“ das farbige Licht und neutralisieren damit.

Fasst man diese mineralogischen Eigenschaften zusammen, soergibt sich für den Schörl das Bild eines Minerals, das Neutralität und Gelassenheit fördert. Der schwarze Turmalin unterstützt dabei, nüchtern, klar und rational zu werden. In der Steinheilkunde wirdder Schörl daher gerne als Schutz und zur Erdung eingesetzt.


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Wissenschaftlicher Steckbrief Schörl

Chemische Formel: NaFe3Al6[(OH,F)4/BO3)3/Si6O18]

Mineralklasse: Ringsilikat, Turmalinfamilie

Farbe: tiefschwarz

Glanz: glasartig

Kristallsystem: trigonal

Mohshärte: 7 – 7,5

Spaltbarkeit: keine; unebener, spröder Bruch

Vorkommen, Hauptlieferländer: Brasilien, Madagaskar, Namibia, Pakistan, USA

Entstehung: magmatisch, häufig in sauren Tiefen- und Ganggesteinen. Pneumatolithische Bildungen als Verdrängungen im Granit bzw. im Nebengestein

Erscheinungsbild: säulige Kristalle mit dreieckigem Querschnitt, z.T. strahlig im Gestein („Turmalinsonnen“)

Verwendung: Schörl wird als Schmuckstein oder als Sammelobjekt sowie zunehmend zur Entstörung von Elektrogeräten genutzt. In der Steinheilkunde wird er zur Förderung des körpereigenen Energieflusses angewendet.Schörl hat, wie alle Turmaline, eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit. Nachdem man einen Schörl-Kristall durch Reiben auflädt, zieht er Ascheteilchen an. Früher wurde der Turmalin deshalb auch zum Entfernen von alter Asche aus Pfeifen benutzt.

Herkunft des Namens Schörl

Der Ursprung des Namens ist nicht mit absoluter Sicherheit zu klären. Schörl wurde erstmals 1505 von dem Humanisten, Arzt und Geodäten Rülein von Calw (1465 – 1523) schriftlich erwähnt. Eine der ersten Fundstätten von Schörl war der sächsische Ort Zschorlau und man vermutet, dass dieser Ort seinen Namen durch den schwarzen Turmalin erhielt. Alte Bezeichnungen von Schörl waren Schörlein und Schürl. Es existieren etliche Synonyme, wie Aphrizit, Pierreponit, Schirl, Schirlich, Schörgel, Schorlein, Schorlet, Schörlich, Schorlit, Schörlspat und Schurl, die jedoch eher Verwirrung stiften, als dass sie hilfreich wären. Mineralogisch korrekt ist der Name SCHÖRL.

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Energetische Wirkung von Schörl

Schörl wird zur Anregung des Energieflusses verwendet, wobei er sowohl einen Überschuss als auch einen Energiemangel ausgleichen kann. Er ist ein hervorragender Helfer bei Belastungen und hilft, eine gelassene, neutrale Haltung einzunehmen. Schörl ist als energetischer Schutzstein, z.B. zum Legen eines Steinkreises oder auf dem Schreibtisch aufgestellt, sehr beliebt. Negative Energien und Einflüsse von außen können mit Hilfe des Steins abgewehrt werden.

Ketten und Armbänder ganz aus Schörl oder auch in Kombination mit anderen edlen Steinen wirken wie ein Schutzschild gegen die alltäglichen schädlichen und belastenden energetischen Einflüsse aus der Umgebung. Massagegriffel und -Kugeln erwärmen sich sehr gut und geben ihre wohltuende entspannende Wärme während der Behandlung ab.

Große Rohkristalle aus Schörl in Wohn- und Schlafräumen sowie am Arbeitsplatz, besonders am Computer, sind nicht nur optische Blickfänger, sondern auch gute energetische Helfer.

Eine weitere Unterstützung bietet der Schörl, wenn es darum geht, Entwicklungen zu erkennen und Situationen nicht nur als Momentaufnahme, sondern im größeren Zusammenhang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erfassen. Schörl hilft, Entwicklungen zu steuern und zu einem harmonischen Abschluss zu bringen. Wahrnehmung und Kreativität werden dadurch gefördert.



Stabilisierung von Schörl

Schörl ist im Naturzustand sehr bröckelig und instabil, so dass aus der Rohware nur sehr kleine Stücke geschliffen werden können, jedoch keine langen Massagegriffel und -Stäbe. Da er aufgrund seiner Wirkungen aber unverzichtbar ist, haben kundige Schleifer ein Verfahren entwickelt, mit dem der schwarze Turmalin in größeren Stücken weiterverarbeitet werden kann: Die Rohstücke werden vor der Verarbeitung in ein Harz-Bad gelegt, so dass sich das poröse Material vollsaugen kann. Nach dem Trocknen kann dann der Rohstein zu Griffeln, Stäben, Seifensteinen und anderen beliebten Formen verarbeitet werden. Die meisten Wellness- und Massagesteine aus Schörl sind auf diese Weise behandelt.


Chakren und Astrologie

Der Schörl wird dem ersten, dem Wurzelchakra, zugeordnet. Als energetischer Schutzstein eignet er sich aber auch für die anderen unteren Chakren, vom ersten bis zum vierten, besonders für das dritte, das Solarplexus-Chakra. Für die oberen Chakren fünf bis sieben kann bei sensiblen Menschen die Energie als zu stark empfunden werden.

Die Edelstein-Astrologie kennt Schörl als Mineral, das Steinbock-Geborenen Flexibilität bringt.


Turmalinquarz

Turmalinquarz besteht aus in Bergkristall eingeschlossenen nadeligen Turmalinkristallen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um schwarzen Schörl. Seltener finden sich auch grüne Turmalinnadeln in Bergkristall.

Formel: SiO2 (Quarz) + NaFe3(Al,Fe)6[(OH)4(BO3)2Si6O18] (Schörl)

Entstehung: magmatisch, in Drusen und auf Klüften, in Pegmatiten

Farbe, Glanz: weiß, durchscheinend (Quarz), schwarz (Schörl), Glasglanz

Kristallsystem: trigonal

Mohs-Härte: 7

Spaltbarkeit: keine, muscheliger Bruch

Vorkommen, Hauptlieferländer: Brasilien, Madagaskar

Erscheinungsbild: langgestreckte Turmalinnadeln, von Quarz umschlossen

Klare Quarze mit regelmäßig verteilten Turmalinnadeln sind besonders gefragt, aber auch extrem selten; im Handel findet man meist trüb-milchigen Bergkristall, der optisch einen reizvollen Kontrast zu den schwarzen Turmalinnadeln bildet.

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Wirkung Turmalinquarz
Turmalinquarz eignet sich besonders gut für den Energieausgleich zwischen Yin und Yang, also dem passiv-weiblichen und aktiv-männlichen Prinzip. Er führt zu einem harmonischen Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung und hilft, sich selbst so anzunehmen wie man ist und die eigenen Schattenseiten zu akzeptieren. So fördert er ein ganzheitliches harmonisches Lebensgefühl, das auch Widersprüche mit einbeziehen kann, ohne dass es zu einem Gefühl der Zerrissenheit kommt. Gegensätze können durch Unterstützung des Turmalinquarzes harmonisch vereint werden, innere Konflikte werden aufgelöst. Eine Turmalinquarz-Kette ist daher eine gute Begleitung in schwierigen, angespannten Situationen.

Anwendung Turmalinquarz
Bilden Sie mit 8 bis 12 Trommelsteinen aus Turmalinquarz einen Steinkreis, in dem Sie sich regelmäßig aufhalten oder meditieren. Auch durch kontemplative Betrachtung eines Steins entfaltet sich die geistige Wirkung des Turmalinquarzes gut. Für die Wellnes-Massage wählen Sie einen abgerundeten Stein, mit dem Sie in kreisenden Bewegungen massieren.